Ein Tabuthema in Romanform spannend verarbeitet.
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In „
Mord im ostfriesischen Hammrich“ dreht sich alles um eine Beziehung, die nach jahrelangen Qualen in einer Katastrophe endet. Mord ist keine Lösung? Oder ist er die einzige Lösung? Wird es am Ende gar ein Happy End geben? Und wenn ja, für wen?
In der Geschichte von Swantje und Roland werden sich vor allem nachgiebige Frauen, die sich an ihre heile Welt klammern, wiederentdecken. Sie werden aber auch erkennen, woran es liegt, dass es so unglaublich schwer zu sein scheint, sich aus einer solchen Psychofalle wieder zu befreien. Swantje findet eine Lösung ...
Zum Thema des Romans:
Psychoterror in Beziehungen und Familien hat unterschiedliche Gesichter, die von außen in der Regel nicht sichtbar sind. Im Gegensatz zu körperlichen Verletzungen, bleiben die Wunden der Seele viel länger unentdeckt als blaue Flecken auf der Haut.
Sei es, dass der Partner oder die Partnerin mit unzähligen kleinen subtilen Aktionen verletzt wird, die durch eine angeblich gute Absicht gedeckelt, natürlich niemals absichtlich kreiert werden und schwer greifbar sind. Oder sei es, dass kleine Kinder mit offener Schadenfreude verletzt werden, indem jemand das, was ihnen Freude macht, wie unabsichtlich zerstört. Zum Beispiel, wenn ein Kind seinen Vater darum bittet, das neue Wasserspielzeug aufzublasen, und der Vater großmütig seinen Generator dafür anwirft und das Spielzeug – trotz der Bitte um Einhalt - bis an die Belastungsgrenze des Materials aufpumpt, um es vor den erwartungsfreudigen Kinderaugen grinsend platzen zu lassen.
Ein anderer Mann stichelt vielleicht seine normal gebaute Frau, indem er von Dessous schwärmt, die andere Frauen für ihre Männer tragen. Wenn eben dieser Mann einen Lachanfall bekommt, sobald seine Frau ihn mit Dessous überrascht, mag das banal klingen. Für die Partnerin ist eine solche Situation tief verletzend. Vor allem dann, wenn sie nur ein Puzzleteil ist, in einem, sich über Jahre langsam steigernden Vernichtungskrieg auf der Psychoebene, den ein Partner tagein, tagaus gegen den anderen führt, um Selbstwertgefühl in ein Wertlosgefühl umzuwandeln. Double-bound-Botschaften sind an der Tagesordnung in solchen Beziehungen. Nach außen präsentiert sich eine funktionierende Beziehung, innen jedoch wütet durch stetiges Handeln, das im krassen Gegensatz zu den Worten steht und umgekehrt, der blanke Terror.
Es gibt Menschen - Frauen wie Männer - die beherrschen diese fatale Technik perfekt. Sie zerstören ihre Partner, nehmen sich auf allen Ebenen was sie kriegen können, und rauben auch der größten Liebe die Substanz. Eine Substanz, von deren Existenz sie selber nicht einmal wissen, weil es in ihrem Leben kein „Wir“, sondern nur die eigenen Bedürfnisse und Wünsche gibt, die für alle gelten müssen. Ist ihr Opfer zerstört, suchen sie sich umgehend ein neues und das Spiel beginnt von vorn.
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Vielleicht auch einmal ein Geschenk für alle, denen bei diesem Thema sofort ein Paar einfällt, auf das die Beschreibung zutrifft.
Buchvorstellung: ©g.c.roth