Auch in ihrem zweiten Krimi entführt Helga Schittek ihre Leser nach Kell am See. Längst hat der Frühling 1982 in den letzten Vorgarten Einzug gehalten, herrschen in den Morgenstunden zweistellige Temperaturen. Es ist Samstag, und einem erholsamen Wochenende scheint nichts im Wege zu stehen. Froh gelaunt entfernen Kriminalhauptkommissar a. D. Heiner Riemenschneider und sein Kollege und Schwiegersohn in spe Stefan Mogosky die Überreste eines zerstörten Apfelbaums von Riemenschneiders Anwesen, als sie unter den Ausläufern des Wurzelwerkes eine skelettierte Frauenleiche entdecken. Weniger als eine Stunde später steht dieses Wiesenstück im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, geben sich Polizei und Presse ein munteres Stelldichein. Bei der Toten findet man ein Armkettchen mit einem Anhänger, in den der Name Celine eingraviert ist. Mehr als sechzehn Jahre hat der Leichnam in der Erde geruht. Damals hat Riemenschneider das Haus samt Wiese von dem Internisten Martin Rupp gekauft, nachdem dessen Frau mit einer Zigarette im Mund eingeschlafen und verbrannt war. Celine stand als Kindermädchen im Dienst des Internisten. Riemenschneider macht sich an die Arbeit, was den Kollegen anfangs missfällt. Kurzerhand befragt er die wenigen Nachbarn von damals. Es gibt keine Zeugen, denn niemand hat etwas bemerkt, geschweige denn gesehen. Doch man hat einen Verdächtigen: den Luxemburger Jean Fasbich, Celines eifersüchtigen Verlobten, den Riemenschneider zufällig aufspürt. Doch bald darauf ist ein weiteres Todesopfer zu beklagen.
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Der Wurzel Übel
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Buchvorstellung: ©Helga Schittek

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